Steuerfreies Jobticket kürzt Werbungskostenabzug

Zahlt ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter ein Jobticket oder einen Zuschuss für den Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln, so sind diese Leistungen seit 2019 nicht mehr als geldwerter Vorteil zu versteuern, wenn es sich um zusätzlich zum bisher vereinbarten Arbeitslohn gewährte Leistungen handelt.

Mit dem Jobticket können grundsätzlich auch Privatfahrten unternommen werden.

Um eine Überbegünstigung im Sinne einer Doppelförderung der Wege zum Arbeitsplatz  der betroffenen Mitarbeiter zu vermeiden, haben die Begünstigten den als Entfernungspauschale (0,30 €/KM und Arbeitstag) für die Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsplatz abziehbaren Betrag im Rahmen Ihrer Steuererklärung jedoch entsprechend zu kürzen.

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